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DAs kleine Musikvideo-Panoptikum

24. August 2018

Es ist erneut an der Zeit für einen Musikvideo-Sammelpost. In meiner Liste haben sich wieder eine Menge großartiger, visuell beeindruckender und bisweilen seltsamer Musikvideos angesammelt, die ich euch an dieser Stelle natürlich präsentieren möchte. Lasst mir gerne noch die eine oder andere Empfehlung für euer Musikvideo 2018 da.

KCPK – The End

Wir starten gleich spektakulär. Die Protagonistin in diesem Video erlebt ihre ganz perönliche Hölle in zugleich dramatischen wie atemberaubenden Bildern. Die Kameraarbeit und das Spiel mit Kontrastfarben haben mich ziemlich umgehauen. Beleuchtung und Art-Direction des Videos tun ihr Übriges.

 

 

Death by Chocolate – Give Us A Reason

Das Tempo steigt und der zweite im Bunde ist eine Deutsche Band, die mit diesem Song irgendwo zwischen Rock und Elektro zu finden sind. Zwar ist das Video schon ein Jahr alt aber ich habe es vor Kurzem erst gefunden und war begeistert. Der Song ist cool und der Performance-Tanz im Video ist herrlich abgedreht und zugleich irgendwo verstörend. Auch zu empfehlen sind Song und Video von “Tell Me What You See“.

 

Mitski – Nobody

Wir bleiben nochmal beim Thema “Farben und Design” von oben. Da ist der eher ruhige Song “Nobody” nämlich ein klasse Vertreter. Irgendwie surreal und farbtechnisch sehr schön durchkomponiert. Hinter dem scheinbaren DIY-Look verbergen sich aber eine durchaus eine Reihe von Effekten- jedenfalls wenn man der langen Mitarbeiterliste in der Videobeschreibung glauben schenkt.

 

Powerwolf – Incense & Iron

Kontraste. Ich mache mir jetzt mal den Spaß und werfe einen Gegenkandidaten zum vorherigen Video in den Ring. Powerwolf bringen mit “Incense & Iron” einen epischen Metal-Song auf die Ohren, bei dem mich aber besonders das Musikvideo interessiert hat. Zwar ist das nichts Besonderes und der animierte 2D-Stil ist nicht zuletzt aus dem Vorspann von “Hänsel&Gretel – Hexenjäger” bekannt. Aber ich habe vor Kurzem selbst ein Video in einem ähnlichen Stil gebaut und ziehe meinen Hut vor den Machern des Videos. Oh und der Song ist auch ein richtiger Ohrwurm.

 

half•alive – still feel.

Ich bin durch die ganzen Interpunktionen im Band- und Songtitel etwas verwirrt und das Video kann dem auch keine Abhilfe schaffen – aber das braucht es auch gar nicht. Was wir hierzu sehen bekommen ist eine coole Tanzperformance in einem sehr spannenden Raum mit wechselnden Farben, die uns die Retro-Kostüme der Darsteller in immer neuem Licht sehen lassen. Zudem ist es, wenn auch nicht komplet, teilweise ohne Schnitt gedreht und das kommt ja bekanntlich immer gut und ist bei der Performance umso interessanter.

 

Varus: As We Fall

Wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich hierbei um einen Track für das Game “League of Legends”. Aber der musikalische Ursprung ist auch erstmal egal, denn das komplett animierte Video wirft nur so mit Effekten um sich. Da gibt es fast fotorealistische Szenen,  ohne Ende Partikelanimationen einige der coolsten Szenenüberblendungen, die ich je gesehen habe (ich sage nur Splitter) und so weiter. Sehr episch inszeniert.

 

Jackie Highway Project – Armchair Dreaming

Aus wenig viel machen. Wir haben jetzt sehr epische und bestimmt auch teure Videos gesehen und hier am Ende kommt der vielleicht interessanteste Beitrag: Mit sehr minimalistischen Mitteln, die vor allem aus Licht, Farbe und Nebel bestehen, wurde hier ein ultracooles Musikvideo gezaubert. Da kann man mal sehen…



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