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Clips: Touch of Evil

27. Januar 2015

Diese Videoserie der New York Times ist Teil einer jährlichen Serie, in der ausgewählte und besonders gute Schauspieler in kurzen Clips ihr Können beweisen (vielleicht kennt der/die ein, oder andere die Videoserie “Actors Acting“?). Ich habe einmal die meiner Meinung nach besten Beiträge herausgesucht. In dieser Videoserie müssen die Darsteller “das Böse” spielen und dabei wird auf viele bekannte Filme angespielt.

Den Anfang macht Chessica Chastain (Interstellar, Take Shelter, The Help) mit einer Performance, die an die Horrorfilme der 60er und 70er Jahre erinnert.

 

Obwohl Brad Pitt (Herz aus Stahl, Fight Club) oft nicht unbedingt für seine Charakterrollen bekannt ist, spielt er hier mimisch so gut, dass es einfach grandios herüberkommt und dem Original “Erasterhead” in nichts nachsteht.

 

Dass Mia Wasikowska (Alice im Wunderland, Spuren) auch “böse” kann, bewies sie nicht zuletzt in “Stoker”. Doch hier spielt sie eine blonde Schönheit, die mit einer Axt durch einen Raum voller Spiegel schlendert. Na wenn das nicht psychopathisch herüberkommt, dann weiß ich auch nicht weiter.

 

Kommen wir zu den richtig Bösen

Tick Tack. die Zeit läuft ab. Mit einer optischen Anspielung an “A clockwork orange” von Stanley Kubrick liefert uns Rooney Mara (The Social Network, Verblendung) ein rückwärtslaufendes Spiel des Wahnsinns.

 

Viola Davis (The Help, Prisoners, Ender’s Game): Es ist eine Kunst für sich, wie man so böse schauen kann. Es passiert nicht viel in dieser Szene, aber der Blick der Schauspielerin verfolgt einen durch Alpträume mit bösen Krankenschwestern und Marienkäfern.

 

Und natürlich einen Ehrenplatz hat Gary Oldman! Das Chamäleon ist einer meiner Lieblingsschauspieler, schafft er es doch immer das Äußerste aus seinen Rollen herauszuholen. Sei es aus einem drogensüchtigen Polizisten bei “Leon der Profi“, Sirius Black aus “Harry Potter“, oder Detective Gordon in “The Dark Knight” – oder eben als gruselige Puppe.



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